| von Gert Reiling

Mehr Effizienz und Komfort beim Fahren, Entlastung des Fahrers und Senkung des Kraftstoffverbrauchs – das  alles können mobile Navigation und Fahrerassistenz im Auto bewirken. So lautet das Ergebnis des von der EU geförderten Forschungsprojektes nach vier Jahren Forschung und zehn Millionen Test-Kilometern.

Das EU-geförderte Projekt untersuchte europaweit verschiedene mobile Navigationsgeräte und Smartphones mit speziellen Apps. Die umfassende Untersuchung betrachtete dabei den Einfluss von mobilen Geräten zur Fahrerunterstützung auf
Sicherheit, Effizienz, Mobilität, Umwelt und das Fahrerverhalten im Straßenverkehr. Die untersuchten Funktionen der Geräte umfassten die statische und dynamische Navigation, die Unterstützung von effizientem Fahren und die Wirkung von Informationen zu Geschwindigkeitsbegrenzungen sowie Verkehrsbehinderungen.

Mehr als 3000 Teilnehmer aus acht Ländern legten während der Testfahrten mehr als 10 Millionen Kilometer zurück. Dabei wurden umfangreiche Fahrzeugdaten aufgezeichnet und ausgewertet, die Versuchspersonen nach ihrem subjektiven Erleben befragt und einige von ihnen während der Fahrten gefilmt.

Ebenfalls positiv bewertet werden Ergebnisse aus dem Arbeitspaket des Institutes für Kraftfahrzeuge (ika) der Uni Aachen.  ika ist der deutsche Teilnehmer unter den mehr als 20 europäischen Projektpartnern. Die Experten aus Aachen untersuchten die Fragestellung, ob die Nutzung zusätzlicher Systeme (etwa eines Navigationsgerätes) neben den bereits verwendeten Fahrerassistenzsystemen einen negativen Einfluss auf die fahrerische Leistung haben könnte. In über 11 000 Kilometern Testfahrt wurden aber keine Belege für diese oft vertretene Hypothese gefunden.

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