| von Gert Reiling

86 Prozent der deutschen Telekommunikationsunternehmen planen bis 2013 den Auf- und Ausbau neuer Geschäftsfelder.

Das geht aus einer Umfrage des Marktforschungsinstitutes forsa Ende 2010 im Auftrag von Steria Mummert Consulting und dem F.A.Z.-Institut bei 100 Führungskräften der größten  TK-Unternehmen Deutschlands zu den Branchentrends sowie zu Strategien und Investitionszielen bis 2013 hervor. Die Entscheider repräsentieren die wichtigsten  Unternehmenskategorien in der  deutschen Telekommunikationsbranche.

Die Kunden werden dieses Engagement also  in unerwarteten Lebensbereichen zu sehen bekommen. So sind vor allem Investitionen in Infrastruktur und Vernetzung, Energie und Mobilität vorgesehen – aber in geringerem Maße auch im Bereich Automotive, so die Studie ,,Branchenkompass 2011 Telekommunikation“ von Steria Mummert Consulting und F.A.Z.-Institut.

,,Immer mehr Bereiche des täglichen Lebens werden durch die fortschreitende Digitalisierung vernetzt“, sagt Peter Hascher, Telekommunikationsexperte bei Steria Mummert Consulting. ,,Das eröffnet gerade Telekommunikationsunternehmen große Chancen in Geschäftsfeldern, die bisher außerhalb der eigenen Aktivitäten lagen, wie beispielsweise der Verkehrssektor. In diesen Lebensbereichen ist die technologische Entwicklung rasant: Die Infrastruktur wird immer weiter ausgebaut und natürlich wollen die Telekommunikationsunternehmen davon profitieren.“

43 Prozent der befragten Fach- und Führungskräfte planen, sich im Bereich Infrastruktur und Vernetzung zu engagieren: Bei Smart-City-Projekten sammelt beispielsweise ein Netz von vielen tausend Sensoren eine Vielzahl urbaner Daten. Ausgerüstet mit diesen Informationen können intelligente Verkehrssysteme erfolgreich Staus verhindern oder dabei helfen, Emissionen einzusparen. In den Bereich Automotive wollen immerhin noch zwölf Prozent investieren.

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