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Mit einem Spinoff möchte die Ideenschmiede Rinspeed das Konzeptfahrzeug „Spin“ zur Serienreife bringen. Bild: Rinspeed

| von Werner Beutnagel

„Die urbane Mobilität braucht weitergehende Impulse und Modelle als inkrementelle Schritte, um die anstehenden Mobilitätsprobleme möglichst nachhaltig in Angriff zu nehmen. Wobei nachhaltig auf zwei Ebenen zu verstehen ist: umweltschonend und effizient“, sagt Frank M. Rinderknecht, Gründer und CEO der Rinspeed AG. Aus diesem Grund wolle man das Modell Snap zur Serienreife weiter entwickeln.

Der Begriff der „Serie“ sei in diesem Zusammenhang als Kleinflotte zu verstehen, die den Konzeptnachweis liefern und weltweit zum Einsatz kommen soll, so das Unternehmen. Parallel zur mechanisch-elektronischen Entwicklung des Fahrzeuges soll auch das Ökosystem entwickelt und programmiert werden, das später die komplette Systematik von Bedarf, Verfügbarkeit, Unterhalt und Abrechnung steuern wird. Snap Motion soll sich auf zwei Standbeine stützen: Während der Umgang mit der Fahrzeug-Hardware in europäischer Hand bleiben soll, wird die Software-Entwicklung im Silicon Valley vorangetrieben.

Das Fahrzeugmodell Snap von Rinspeed beruht auf der Idee, langlebige Bestandteile vom Rest des Fahrzeugs zu trennen. Auf dem intelligenten Chassis befindet sich ein sogenannter „Pod“, der jederzeit von der Fahrzeugbasis getrennt werden und so für verschiedene Zwecke eingesetzt kann. Unter anderem in Smart City-Konzepten könnten entsprechende Ideen ihre Umsetzung finden: So sei es laut Rinspeed etwa denkbar, spezielle „Arzt-Pods“, „Sauna-Pods“ oder „Party-Pods“ zu entwickeln, die auch abgetrennt von der Fahrzeugbasis genutzt werden können.

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