| von Gert Reiling

Schon 2007 wurde die ,,Digital-Partnerschaft“ von Ford und Microsoft geschlossen,  doch im ,,verflixten siebten Jahr“  scheint es zur Scheidung kommen: Nach Presseberichten will Ford für seine proprietäre SYNC-Technologie statt Windows Microsoft Embedded Automotive 7 künftig Software der Blackberry-Tochter QNX einsetzen.

Als Gründe gelten nach Mitteilung der Nachrichtenagentur Bloomberg, dass es derzeit immer wieder zu plötzlichen Aussetzern des Systems komme, auch gibt es Kritik  an oft sehr langsamen Reaktionen des Displays. Andere Medien nenen hohe Lizenzgebüren von Microsoft als wesentlichen Grund. Der Systemwechsel würde für Microsoft einen heftigen Rückschlag im Automotive-Geschäft bedeuten – Blackberry profitiert von einer offiziell noch gar nicht bestätigten Zusammenarbeit mit Ford. Die Aktien des seit Jahren kriselnden Smartphone-Herstellers legten an der Börse schon jetzt kräftig zu.

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