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Ein Großteil der Deutschen befürwortet Online-Dienste im Auto – die Zahlungsbereitschaft dafür zeigt allerdings Grenzen. Bild: Opel

| von Pascal Nagel

Die deutschen Autokäufer legen Wert auf die Vernetzung ihres Fahrzeugs. Für 47 Prozent ist die Verfügbarkeit von Online-Diensten ein entscheidendes Kriterium bei der Wahl ihres neuen Pkw, wie aus einer Umfrage des Beratungsunternehmens Bearing Point hervor geht. Weitere 36 Prozent halten dies für zumindest teilweise wichtig. Besonders hoch im Kurs stehen bei beiden Gruppen Echtzeit-Verkehrsinformationen mit einer Nachfrage von 87 Prozent, gefolgt von automatischen Warnungen bei Geschwindigkeitsübertretungen (67,3 Prozent). Noch weniger gefragt sind Nachrichten oder Entertainment-Angebote. Immerhin gut jeder Fünfte würde sich aber für sogenannte „Driver Deals“ interessieren – beispielsweise an der Reiseroute orientierte Gutscheinangebote von Geschäften oder Dienstleistern.

„Die Tatsache, dass knapp ein Viertel der Befragten an möglichen Driver Deals interessiert ist, bietet für Automobilhersteller und denkbare Kooperationspartner zukunftsweisende Möglichkeiten. Bislang sind solche Angebote noch kaum existent. Umso erstaunlicher ist, dass dennoch eine Nachfrage dafür besteht. Das sollte als Chance verstanden werden, um das Angebot zu verbreitern und sich zusätzliche Umsatzpotenziale zu erschließen“, sagt Matthias Loebich, Leiter Automotive bei Bearing Point.

Auch in der Zahlungsbereitschaft der Autofahrer insgesamt spiegelt sich der Stellenwert mobiler Online-Dienste wider: Grundsätzlich sind 69 Prozent der befragten Autokäufer bereit, für mobile Online-Dienste zu zahlen. Die Kosten dürfen dabei für 74 Prozent der zahlungsbereiten Befragten 50 Euro für ein Jahresabonnement allerdings nicht übersteigen; bei Einzelzahlungen ist für knapp die Hälfte ein Preis von über einem Euro akzeptabel. sp-x/Red

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