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Über einhundert junge indische IT-Entwickler tüftelten 24 Stunden lang an kreativen Lösungen. Bild: Daimler

| von Yannick Tiedemann

Mehr als 100 Teilnehmer, 38 Teams und 24 Stunden Zeit: Zum zweiten Mal hat Daimler junge Ingenieure und Entwickler zu einem Hackathon aufgerufen, zum ersten Mal dabei auf internationaler Bühne. Nach der ersten Ausgabe im Frühjahr 2014 in Stuttgart, suchte sich der Stuttgarter Autobauer diesmal die indische Stadt Bangalore als Wettbewerbsort aus. Dort betreibt Daimler seit 2013 ein Forschungs- und Entwicklungszentrum mit rund 1.200 Mitarbeitern.

In der nach eigenen Angaben größten Research & Development-Einrichtung Daimlers außerhalb Deutschlands sollten die IT-Spezialisten aus ganz Indien ein Umfeld vorfinden, in dem sie im Team und in kürzester Zeit möglichst kreativ ein bestimmtes Problem lösen sollten. Die besten drei Ideen wurden am Ende von den Teilnehmern selbst bestimmt. Den indischen Hackathon gewinnen konnte das Team UnReal mit ihrer Idee „Digital Sense“: Über eine App, die NFC-Technologie (Near Field Communication) nutzt, sollen im Auto leichter Informationen und Daten ausgetauscht werden können.

„Ich bin beeindruckt von den vielen Geschäftsideen, die im Zuge dieses Hackathons entstanden sind“, erklärt Daimler-CIO Michael Gorriz. „‚Digital Life‘ hat alle Bereiche des täglichen Miteinanders erobert. Dieser Megatrend wird von Daimler aufgegriffen, um Geschäftsmodelle, Produkte, Wettbewerbsfähigkeit und Kreativität zu verbessern. Die Kommunikation mit Kunden, Zielgruppen und Mitarbeitern kann so wesentlich verschiedenartiger und effektiver geschehen als jemals zuvor.“

 

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