| von Gert Reiling

Dank neuer Verträge mit namhaften Autoherstellern will die Funkwerk Dabendorf GmbH nach zwei Verlustjahren wieder schwarze Zahlen schreiben.

Damit sei eine eine Umstrukturierung im Management und eine Reduzierung der Mitarbeiterzahl von bisher 135 auf etwa 100 verbunden, erklärte  Peter Kohlschmidt, seit  Mai 2011 neues Mitglied der Geschäftsführung der Funkwerk Dabendorf.  Das Endkundengeschäft mit Produkten für den automobilen Aftermarket werde nicht aktiv weiter entwickelt.

Die Vernetzung des Fahrzeugs sei eines der großen aktuellen Themen der Automobilindustrie, das Dabendorfer Unternehmen in der Serienfertigung von mobilen Kommunikationslösungen gut aufgestellt, sagte Kohlschmidt. ,,Im stark fragmentierten und preisgetriebenen Endkundenmarkt sehen wir zurzeit nicht die Perspektive, um mit unseren hochwertigen Einzellösungen ausreichende Absatzmengen in der direkten Marktbetreuung erzielen zu können.“

Aus diesem Grunde konzentriere sich Funkwerk Dabendorf mit der Komsa AG auf einen exklusiven Distributionspartner, der die Schnittstelle zum Nachrüstmarkt bilden und den Vertrieb übernehmen werde. Serviceleistungen würden von Funkwerk Dabendorf weiter gewährleistet. Die Antennensysteme zur Nutzung der Mobilfunkstandards UMTS und LTE für den stationären Internetempfang würden weiterentwickelt und ebenfalls über Komsa AG vertrieben.

Der Abbau der Belegschaft betreffe in erster Linie die Administration und Vermarktung der Nachrüstprodukte sowie Anpassungen in der Fertigung. Der Bereich Entwicklung solle in Zukunft weiter verstärkt werden.

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