| von Gert Reiling

Mit der neuen Video-Steuereinheit MVCU1400 bietet Motec die Möglichkeit, mit geringem Aufwand die Bilddarstellung von Heavy-Duty-Kamerasystemen mit bis zu vier Kameras individuell und ereignisgesteuert zu konfigurieren. Dank CAN-Bus-Anbindung und performantem Videoprozessor bietet die Video Control Unit Funktionen, die bislang nur hochspezialisierten Systemen vorbehalten waren.

Die Einsatzmöglichkeiten von Kameras an Nutzfahrzeugen werden zunehmend vielfältiger. Flexible und intelligente Mehrkamerasysteme waren dabei bislang häufig zu teuer und zu spezialisiert für die breite Anwendung. Das soll Motec MVCU1400 ändern. Das in Deutschland entwickelte und produzierte System ermöglicht den Anschluss von bis zu vier Kameras (einschließlich Motorzoomkamera) und zwei Monitoren. Die Darstellung der Kamerabilder auf den Monitoren kann dabei individuell konfiguriert werden: Ob Einfach-, Split-, Quad- oder Picture in Picture (PIP)-Ansicht – der Bediener kann die Darstellung frei wählen. Auch die Einblendung anwendungsspezifischer Texte und Grafiken ist möglich.

Dank CAN-Bus-Schnittstelle sowie diskreten Steuerein- und Schaltausgängen lässt sich das System problemlos in die Fahrzeugelektronik integrieren. Die Kamerabilder werden dann je nach Fahrsituation automatisch zugeschaltet und mit Grafiken oder Textbausteinen ergänzt. Legt der Fahrer etwa den Rückwärtsgang ein, wird die Rückraumkamera aktiviert oder beim Schwenken des Auswurfbogens von der rechten zur linken Seite wird das Kamerabild automatisch gespiegelt. Zudem wird die Bilddarstellung auf dem Monitor automatisch gesteuert. Darüber hinaus ist es möglich, eine Motorzoomkamera mittels CAN-Befehlen zu steuern.