| von Gert Reiling

An ihren Bordnetzen sollen Automobile leichter tragen: Der Autozulieferer Delphi stellt jetzt Aluminium als Alternativ-Leiter für Autoleitungen vor. Noch in diesem Jahre sollen Autos mit Aluminiumkabeln in Serie gehen.

Die Kabel sind laut Delphi um fast die Hälfte leichter als Kupfe, bieten aber die ähnliche Leistungsfähigkeit wie Kupfer. „Die elektrische und elektronische Architektur muss den Bedürfnissen vieler Fahrzeugsysteme Rechnung tragen und hat deshalb eine beachtliche Größe und Komplexität. In diesem System steckt noch jede Menge Einsparpotenzial bezüglich Masse und Bauraum“, sagt Petra Bauer, Europa-Entwicklungsdirektorin für den Bereich Bordnetze bei Delphi.

Aluminiumkabel wurden schon vor einiger Zeit im Fahrzeugbau genutzt. Delphi verfügt deshalb schon über die Erfahrung von fast einer Million Kilometer gefertigter Aluminiumkabel und mehr als 35 000 Kilometer Aluminiumkabel mit Kupferbeschichtung. Delphi arbeitet derzeit intensiv daran, den Einsatz von Kupfer nicht nur im Trocken-, sondern auch im Nassbereich zu ermöglichen.

 

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