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3D-Karten sollen die Routenführung verständlicher machen. Bild: Bosch

| von Pascal Nagel

In der Stadt ist es trotz Navigationsgerät häufig nicht einfach, sich zu orientieren. Moderne Systeme zeigen deshalb markante Häuser in 3D als Orientierungspunkte an. In der nächsten Generation sollen die Navis die Umgebung nahezu fotorealistisch darstellen, wie Automobilzulieferer Bosch derzeit auf dem Mobile World Congress in Barcelona zeigt.

Die weiterentwickelte Navigationssoftware nutzt dafür Daten nach dem neuen „Navigation Data Standard“ (NDS). Das standardisierte, von Autobauern, Zulieferern und Kartenerstellern gemeinsam entwickelte Format ermöglicht den herstellerübergreifenden Austausch von Kartendaten. Die Bosch-Lösung benötigt keinen permanenten Internet-Anschluss. Sollte dieser allerdings vorhanden sein, wird die Darstellung mit dynamischen Daten erweitert. So werden zum Beispiel Kraftstoffpreise der auf der der Route liegenden Tankstellen eingeblendet. Oder es werden Bereiche der Karte eingefärbt, in denen es gerade besondere Witterungsverhältnisse herrschen.

Um eine noch bessere Orientierung zu ermöglichen, kann die Software Gebäude auch transparent erscheinen lassen. So bleibt eine hinter Häusern verlaufende Routenführung sichtbar. Darüber hinaus bietet sie auch ein künstlerisches Gimmick: Die Funktion „3D artMap“ rundet die Kanten der Häuser und verleiht durch eine entsprechende Kolorierung den Gebäuden einen aquarellartigen Anstrich. sp-x/Red

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