Ford Mustang GT

Für die wenigsten ist das Auto heute noch ein Prestige-Objekt. Bild: Kigoo Images / pixelio.de

| von Yannick Tiedemann

Autofahrer in Deutschland wollen mit ihren Fahrzeugen nicht prahlen, sondern in erster Linie mobil und unabhängig sein. Das ergab zumindest eine Umfrage von TNS Emnid im Auftrag des Onlineportals pkw.de. Demnach stelle das eigene Fahrzeug für lediglich zwei Prozent der Deutschen in erster Linie ein Statussymbol dar. Dagegen schätze die Mehrheit der Befragten (64 Prozent) das Automobil vor allem als Garant für Mobilität und Unabhängigkeit. Den Studienautoren zufolge träfe die These vom Auto als Prestigeobjekt wenn überhaupt auf jüngere Fahrer zu: In der Altersgruppe von 18 bis 34 Jahre erklären immerhin fünf Prozent der Befragten, dass sie ihr Fahrzeug hauptsächlich als Statussymbol betrachten.

Die Umfrage unter 1.000 Autofahrern zwischen 18 und 64 Jahren liefert zudem Ergebnisse über das Ökobewusstsein beim Autokauf. Demnach seien alternative, umweltfreundliche Antriebe praktisch nicht kaufentscheidend: Nur vier Prozent sehen „grüne Motoren“ als wichtigstes Kaufkriterium. An vorderster Stelle stehe mit 35 Prozent der Kaufpreis, gefolgt von Marke und Modell (16 Prozent), Sicherheit (11 Prozent), Fahrverhalten und Leistung (10 Prozent) sowie Komfort und Ausstattung (9 Prozent).

Die Meinung der Deutschen zum Autokauf im Internet ist vor allem von praktischen Erwägungen geprägt: Als wichtigsten Vorteil bezeichnen die meisten Befragten (24 Prozent) das große, permanent aktualisierte Angebot an Inseraten auf Online-Verkaufsportalen. Für jeden Fünften (20 Prozent) seien Vergleichsmöglichkeiten verschiedener Inserate relevant.

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