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Der neue ConnectedDrive Store bietet dem Kunden neue Optionen. Bild: BMW

| von Yannick Tiedemann

Technologie-Dienstleister Accenture hat die Entwicklung und Implementierung einer Backend-Plattform für das Infotainmentsystem „ConnectedDrive“ von BMW abgeschlossen. Im neu entwickelten ConnectedDrive Store lassen sich demnach Services und Apps erstmals direkt über die BMW Group erwerben und aus dem Auto heraus oder über ein Portal kaufen. Über das neue Angebot sollen Kunden zudem mit an der jeweiligen Ausstattung ihres Fahrzeugs sowie persönlichen Anforderungen ausgerichteten Serviceangeboten individuell bedient werden können. Services werden in Echtzeit und „over-the-air“ im Auto bereitgestellt.

„Autokäufer wollen die neusten Unterhaltungstechnologien und -services auch im vernetzten Fahrzeug, sodass die Fähigkeit, künftig neue Dienste hinzufügen zu können, sehr wichtig ist,“ betont Roland Mayr, Managing Director bei Accenture. „Führende Autohersteller, die eine Bandbreite an vernetzten Fahrzeugdiensten direkt an Kunden verkaufen, erhalten eine viel engere Kundenbindung und etablieren so neue Verkaufskanäle.“

Das ConnectedDrive-System von BMW machte kürzlich Schlagzeilen, als im Rahmen einer ausführlichen Überprüfung durch den ADAC eine im Konnektivitätsdienst entdeckt worden war. Hackern sei es möglich gewesen, über das Mobilfunknetz das Fahrzeug zu öffnen. Betroffen seien rund 2,2 Millionen Fahrzeuge der Marken BMW, Rolls Royce und Mini gewesen. Die Schwachstelle wurde nach Angaben des Münchener OEM bereits behoben.

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