Vier Fragen an Dieter Hoffend (Intel)

Dieter HoffendIntel.automotiveITIm Blitz-Interview mit carIT gibt Dieter Hoffend, bei Intel als Leiter Grosskunden und Neue Geschäftsfelder Central European Region tätig, Auskunft über das Automotive-Knowhow des IT-Riesen, die größten Kunden des Unternehmens, sowie Chancen und Herausforderungen in der Auto- und IT-Industrie.

carIT: Herr Hoffend, beschreiben Sie doch bitte kurz und knapp das Automotive-Knowhow von Intel.

Dieter Hoffend: Als weltweit führendes Unternehmen in der Halbleiterinnovation liefert Intel heute intelligente und sichere Lösungen für die Cloud bis hin zum vernetzten Endgerät. Das Unternehmen entwickelt und produziert die grundlegende Technik um eine schnelle und kostengünstige Entwicklung zu ermöglichen und Innovationen zu beschleunigen. Intel bringt diese  Erfahrung und Innovation in die Entwicklung einer neuen Generation von intelligenten Fahrzeugen ein.

carIT: Welche Unternehmen gehören im Automotive-Bereich zu ihren Top-Referenzen?

Dieter Hoffend: Infotainment-Systeme auf Basis des Intel Atom Prozessors des Automobilzulieferers Harman werden in verschiedenen BMW Modellen und im COMAND Infotainment-System für die neuen Mercedes-Benz S- und C-Klasse ab Q3 2012 verfügbar sein. Zudem werden in ausgewählten Nissan Modellen ab 2013 Intel Atom Prozessoren in Infotainment-Systeme eingesetzt werden. Darüber hinaus arbeitet Intel mit vielen Automobilherstellern auf unterschiedlichen Ebenen zusammen. Dazu gehören Unternehmen wie Toyota Motor Corporation, Hyundai Motor Company und Kia Motor Corporation.

carIT: Die Vernetzung der Fahrzeuge mit dem Umfeld nimmt an Dynamik auf. Welche Herausforderungen kommen in diesem Bereich aus ihrer Sich auf die Automobilindustrie in den nächsten Jahren zu? Und welche auf die IT-Industrie?

Dieter Hoffend: Fahrzeuge werden bald die technische Fähgkeit haben untereinander, mit Verkehrswegen, Sicherheitssysthemen und mit der Cloud Daten auszutauschen. In dieser Entwicklung sehen wir für die gesamten Transportinfrastruktur enormes Potential pro aktiv mit dem Umfeld zu kommunizieren. Aus diesem Kommunikationssystem können relvante Daten für die individuelle Reiseplanung aufbereitet und einbezogen werden und die gesamte Transportinfrastruktur gewinnt an Effizienz. Damit dies Wirklichkeit wird, muss die Infrastruktur und deren Fahrzeuge intelligenter werden sowie sicher und ständig mit dem Internet verbunden sein.

carIT: Die Entwicklungszeiten der Chiphersteller unterscheiden sich dramatisch von denen der Automobilindustrie. Wie wollen sie das Problem lösen?

Dieter Hoffend: Intel bietet sein Produktportfolio für die Automobilindustrie mit einer Liefergarantie von 7-Jahren an. Die Halbleiterprodukte von Intel sind über Generationen kompatibel und bieten entsprechenden Leisungsspielraum der auch zukünftigen Softwareanforderungen gerecht wird. Die Intel Architektur ermöglicht darüber hinaus die Entwicklung von offenen auf Standards basierenden Lösungen: ist eine Plattform bestehen aus Hardware und Software einmal entwickelt kann diese über verschiedene Produktlinien und Generationen hinweg schnell und kostengünstig angepasst und weiterentwickelt werden. Hersteller können sich so auf Innovationen im in-vehicle-infotainment konzentrieren die eine Differenzierung darstellen.   

 

 


Ähnliche Beiträge