Über Daten-Gateways sollen Elektroautos intelligent vernetzt werden, so lautet ein Ansatz des Forschungprojektes ,,Elise” am Karlsruher Institut für Technologie (KIT).
Die intelligente Vernetzung ist ein Hebel, um Elektrofahrzeuge komfortabler und zuverlässiger zu machen. Im Rahmen des Projekts werden Fahrzeuge mit Soft- und Hardware ausgestattet, die Daten zum Fahrzeug, der Batterieladung und der Umgebung in Echtzeit erfasst, um die ortsunabhängige Nutzung von Dienstleistungen zu ermöglichen.
Die geplanten Daten-Gateways sollen den externen Abruf von Betriebsinformationen etwa über ein Smartphone gewährleisten. Autonom integrierte Einheiten zu Be- und Entladung könnten künftig Notladungen zwischen zwei Elektrofahrzeugen ermöglichen. Durch die Car-To-X-Kommunikation der Autos möchten die Forscher Daten zur Wechselwirkung zwischen Fahrer, Fahrzeug und Umwelt erheben und analysieren.
Das Projekt ,,Elise” (Autonome Ladeeinheit und systemintegrierter Daten-Gateway für Elektrofahrzeuge) ist Teil des Spitzenclusters Elektromobilität Südwest und wird drei Jahre lang durch das Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) gefördert.

