Vernetztes Fahren im Cadillac

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Das Lenkrad verfügt auf der rechten Seite über eine Fünfwege-Bedientaste, um durch das Fahrerdisplay zu navigieren.

Neue intuitive Kontroll- und Befehlsfunktionen für Information und Entertainment bietet General Motors”  Nobelmarke Cadillac mit dem System dem Titel CUE (Cadillac User Experience).

Ist CUE an Bord, ist das Fahren vernetzt. Zunächst wird das System in den USA in den Oberklasselimousinen Cadillac XTS und ATS sowie im Crossover SRX angeboten. Es passt sich den Fahrerprofilen an – vom normalem Fahrer bis zum komplett vernetzten „Power User“.

Der technisch Interessierte findet eine Zentrale für Infotainment, Navigation und Kommunikationstools, die ihn ständig vernetzt hält, während dem weniger versierten Nutzer eine einfache und intuitiven Handhabung geboten wird.

Cadillac CUE verbindet Unterhaltungs- und Informationsmedien von bis zu zehn Bluetooth-fähigen mobilen Endgeräten, Geräten mit USB-Anschluss, SD-Karten und MP3-Playern mit einem Infotainment-System. Konfigurierbare Aufbereitung von Informationen, Steuerung durch natürliche Sprache, weniger Tasten und größere Symbole minimieren die Komplexität.

Anders als die meisten aktuellen Oberklasse-Fahrzeuge, die oft mehr als 20 Tasten für die Steuerung des Soundsystems hätten, begnüge sich CUE mit lediglich vier, heißt es bei Cadillac.

Herzstück des Systems ist der in der Instrumententafel integrierte 20 Zentimeter große LCD-Touchscreen. Hinter der elektrisch hochklappbaren Bedienfront verbirgt sich ein 1,8 Liter großer Stauraum.

Angeboten werden sichere Verstaumöglichkeiten für die mobilen Endgeräte, um deren relevante Informationen so zu kanalisieren, dass sie gemeinsam mit Navi-Funktionen, Wetterradar, Radio, Kurznachrichten und E-Mails auf das zentrale Portal im Fahrzeug übertragen werden.

Um die Vernetzungsmöglichkeiten zu maximieren, wartet CUE mit zahlreichen sogenannten „industry firsts“ auf. Dazu gehören:

- Annäherungssensor: Sobald sich die Hand des Nutzers dem Touchscreen nähert, erscheinen die Symbole. Für optimale Bedienbarkeit lassen sich die Symbole anpassen und neu anordnen.

- Haptisches Feedback: Die Touch-Buttons der Bedienfront vibrieren bei Berührung kurz und bestätigen dem Fahrer so die Ausführung des jeweiligen Befehls, ohne dass der Fahrer den Blick von der Straße wenden muss.

- Multitouch-Fingergesten: Der Touchscreen akzeptiert wie bei Smartphones die Eingabe mit mehreren Fingern.

- Das 31 Zentimeter große konfigurierbare Instrumentendisplay (für bestimmte Modelle) bietet vier verschiedene Anzeigemodi: einfach, erweitert, ausgewogen und Performance.

- Natürliche Spracherkennung erlaubt dem Fahrer, mit gewöhnlicher Sprache statt spezifischen Befehlen Media-Daten wie Musiktitel aufzurufen oder Reiseziele zu programmieren. Das System liest Textnachrichten vor und sendet aufgenommene Botschaften zurück.

- Ein  Dreikern-Prozessor bewältig 1,2 Milliarden Operationen pro Sekunde, laut Cadillac sind das 3,5-mal mehr als andere aktuelle Infotainmentsysteme. Dank des freien Betriebssystems Linux und Open-Source-Software können Entwickler Applikationen für CUE schreiben, die der Nutzer herunterladen kann.


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