Wenn der Literpreis für Benzin und Diesel über drei Euro steigt, dann steigt der Wunsch nach alternativen Auto-Antrieben. Nach der repräsentativen empirischen Studie FUTURE MOBILITY von bozemconsulting associates und Hochschule Aalen ist der Treibstoffpreis ein wesentliches Motiv zum “umsteigen”.
Die Marke von zwei Euro für den Liter ist die Schmerzgrenze von fast der Hälfte der Befragten (46,7 Prozent). Weitere 40,4 Prozent sehen die Schmerzgrenze bei Preisen um drei Euro pro Liter. Bemerkenswert ist hierbei, dass sich die Akzeptanz möglicher Einschränkungen mit dem Umstiegszeitpunkt verändert.
In anderen Worten: Je stärker die Mineralölkonzerne die Preise der Kraftstoffe nach oben treiben, desto schneller steigt die Aufgeschlossenheit für und die Umstiegsbereitschaft auf alternative Antriebstechnologien und effizienzoptimierte Verbrennungsmotoren.
Wichtige Voraussetzung für einen Umstieg ist natürlich, dass entsprechend marktreife Fahrzeuge mit alternativer Antriebstechnologie verfügbar sind und die Infrastruktur ausgebaut ist. Vor diesem Hintergrund scheint das revidierte Ziel der Nationalen Plattform Elektromobilität (NPE) von 600 000 Elektrofahrzeugen bis 2020 erreichbar.

