Die Fachkonferenz  ,,Tool-Qualifizierung – Vertrauensfrage oder Methodik?” zur funktionalen Sicherheit von Automobil- und Bahnsystemen veranstalten PROMETO und die Fraunhofer-Projektgruppe Entwurfstechnik Mechatronik am 25. Und 26. Juni in Düsseldorf.
Fahrer-Assistenz-Systeme wie Spurwechsel- oder Notbrems-Assistenten greifen aktiv in das Fahrverhalten des Autos ein. Die steigende Anzahl solcher Systeme erhöht die Gefahr für Insassen, falls ein  System eine Fehlfunktion aufweist. Um die Sicherheit der Systeme im Auto zu gewährleisten, müssen bei der Entwicklung geeignete Maßnahmen ergriffen werden. Im November 2011 wurde die Norm ISO 26262 verabschiedet, um die  notwendigen Maßnahmen zu standardisieren.
Die ISO 26262 fordert, dass sämtliche in der Entwicklung verwendeten Software-Tools so eingesetzt werden, dass sie keine sicherheitsgefährdenden Fehlfunktionen zulassen. Dazu muss jedes an der Entwicklung beteiligte Unternehmen schlüssig begründen, warum es seinen Tools vertraut. In der Bahntechnik fordert die EN 50128 ähnliches. Auf der Fachkonferenz sollen existierende Ansätze und systematische Vorgehen zur Erarbeitung und Begründung des Vertrauens in die eingesetzten Software- Tools vorgestellt werden.
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