Jetzt ist die Zahl der Adressen praktisch unbegrenzt (340 Sextillionen): Mit dem Internet Protocol Version 6 (IPv6) sieht Porsche sich für die Zukunft mit ihrer zunehmenden Auto-Vernetzung gerüstet.
Neben dem Zugang zu eingeführten Web-Diensten gewährleiste die Einführung von IPv6 darüber hinaus in der langfristigen Perspektive neue Anwendungen und Serviceangebote, erklärt Porsche. Vorstellbar wäre in diesem Zusammenhang jedem Fahrzeug und allen sicherheitsrelevanten Bauteilen eigene IP-Adressen zuzuweisen, über die sie unverwechselbar für Ferndiagnosen ansprechbar wären.
„Das erlaubt der Automobilindustrie in Zukunft die Entwicklung innovativer Sicherheitsfunktionen und völlig neuer Assistenzsysteme“, sagt Lutz Meschke, Mitglied des Vorstandes Finanzen und IT der Porsche AG. „Die Umstellung der gesamten Infrastruktur auf IPv6 ist hierbei ein wesentlicher Schritt, bei dem Porsche sich die beste Startposition erarbeitet hat.“
Die Kompatibilität mit dem kommenden Standard wird bei dem Stuttgarter Sportwagenhersteller seit 2008 bei der Entwicklung und Beschaffung im Netzwerkbereich berücksichtigt. Porsche ist weltweit der erste Automobilhersteller, der mit eigenen IPv6-Adressen im Internet auftritt. In der zweiten Jahreshälfte 2012 sollen die Infrastruktur und Hardware des weltweiten Porsche-Netzwerks nahezu ausnahmslos „IPv6 ready“ sein.

