Motorsteuerung achtet auf den Fahrstil

Eine neue Generation von Motor- und  Antriebssteuerungen entwickelt Continental mit der „Engine Management System 3 Plattform“ (EMS3). Sie steuert nicht nur die  Kraftstoffeinspritzung und Zündung noch genauer als bisher, sondern koordiniert bei elektrifizierten  Antrieben auch den Einsatz der E-Maschine und die Überwachung
des Ladezustands der Hochvoltbatterien.

Eine völlig neue  integriert EMS3 mit dem das prognosebasierten Energiemanagement  (pEM). Dieses Softwaremodul setzt auf Informationen des eHorizon  und verarbeitet Daten zum Fahrstil des Lenkers. Der eHorizon  (Elektronischer Horizont) stellt auf Basis der topografischen Daten  und des GPS-Signals das dreidimensionale Profil der Fahrtstrecke
der EMS3 zur Verfügung.

Daraus errechnet die EMS3 nicht nur den  zu erwartenden Energieverbrauch insgesamt, vielmehr identifiziert es  die Streckenabschnitte, auf denen beispielsweise Rekuperation  möglich ist, wo und mit welcher Last der Verbrenner am effizientesten  allein arbeitet und wo der reine Elektroantrieb vorteilhaft ist.  Anhand von Versuchsfahrten konnten die  Ingenieure zeigen, dass ein derart umfassendes Energiemanagement  den Gesamtenergieverbrauch um bis zu 10 Prozent drücken kann.

Die neue Motorsteuerungsplattform basiert konsequent auf PowerSAR, der  Powertrain-Implementierung des AUTOSAR-Standardst, können  bestehende Subsysteme häufig nahtlos  weiterverwendet oder durch AUTOSAR-basierte Object-Codes vom  Kunden ersetzt werden.


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