Früher Start zur virtuellen Testfahrt

Seine offene Integrations- und Testplattform CarMaker 4.0 hat der Simulations- und Test-Spezialist IPG Automotive mit neuen Optionen ausgestattet.

Davon profitieren Anwender etwa bei der Entwicklung kamerabasierter Fahrerassistenzsysteme. Diese nutzen Umgebungsdaten von Kameras, Radar, Lidar, Ultraschall und GPS zur Sensordatenfusion.

Mit der Simulationsumgebung CarMaker werden Sensoren und Fusionsalgorithmen in realistischen, oft komplexen Verkehrsszenarien reproduzierbar im Closed-Loop-Verfahren abgesichert, und zwar zeit- und ortssynchron.

Neu sind auch die frei konfigurierbaren Mehrfachkameras. Deren optischen Eigenschaften bis hin zum 250° Fischauge – und bei Bedarf inklusive Linsenfehler – werden durch Modelle definiert und vollsynchron in Echtzeit simuliert.

Funktionale Prototypen können bereits in einer frühen Entwicklungsphase und mit verschiedenen Fahrertypen auf weltweite Testfahrt geschickt werden. Die erforderlichen realistischen Straßenverläufe werden per Mausklick auf der Basis detaillierter digitaler Karten aus Navigationssystemen  generiert.

Das Fahren übernimmt das Fahrermodell IPGDriver, das unterschiedliche verbrauchsrelevante Fahrstrategien beherrscht – von sportlich bis sparsam – aber auch Fahrempfehlungen von Assistenzsystemen, wie etwa Fuß vom Gas zum Leerlaufsegeln.

 


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