carIT http://www.car-it.com News & Fakten rund um den Megatrend Mobilität 3.0: Connected Car, autonomes Fahren, Infotainment Tue, 19 Sep 2017 13:26:16 +0000 de-DE hourly 1 https://wordpress.org/?v=4.7.5 Audi launcht „Audi on demand+“ http://www.car-it.com/audi-launcht-audi-on-demand/id-0052746 Tue, 19 Sep 2017 13:25:23 +0000 http://www.car-it.com/?p=52746

Mit Audi on demand+ weitet der Ingolstädter OEM sein Mobilitätsangebot in China aus. Bild: Audi

Audi hat den Marktstart des Mobility Services „Audi on demand+“ in Peking angekündigt. Per Smartphone-App können Kunden über den Dienst Fahrzeuge mieten und mobil bezahlen. Ein Concierge-Service liefert das Fahrzeug auf Wunsch direkt zum Kunden.

Die Nutzungsdauer des Dienstes ist flexibel zwischen vier Stunden und 30 Tagen wählbar, die Berechnung erfolgt stundenweise. Nach dem Rollout in Peking soll Audi on demand+ auch in weiteren Städten Chinas an den Start gehen.

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Continental zeigt Mobilitätskonzept BEE http://www.car-it.com/continental-zeigt-mobilitaetskonzept-bee/id-0052738 Mon, 18 Sep 2017 10:57:16 +0000 http://www.car-it.com/?p=52738

Die BEE ist Teil der Mobilitätsstrategie des Zulieferers. Bild: Continental

Auf der IAA in Frankfurt präsentiert der Zulieferer Continental seine Vorstellungen von der Mobilität der Zukunft im urbanen Raum. Dazu zählt auch das elektrische und autonome Mobilitätskonzept BEE (engl. für Biene und Abkürzung für „Balanced Economy and Ecology Mobility Concept“). Das Fahrzeug ist für ein oder zwei Erwachsene ausgelegt und soll als öffentliches Verkehrsmittel per Smartphone an jeglichen Abholort gerufen werden können. Ein autonomes Versuchsfahrzeug erprobt Continental mit dem Robo-Taxi „CUbE“ bereits am Frankfurter Standort 

„Die Menschen in den Smart Cities und ihren Lebensräumen von Morgen streben nach einer sicheren, sauberen, intelligenten und komfortablen Mobilität“, sagt der Continental-Vorstandsitzende Elmar Degenhart und fügt hinzu: „Wir sind überzeugt davon, dass autonomes Fahren die Mobilität der Zukunft entscheidend prägen wird. Fahrerlose Fahrzeuge werden das Rückgrat für künftigen Personen- und Gütertransport von stetig wachsenden Metropolregionen bilden.“

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Elektromobilität gewinnt an Fürsprechern http://www.car-it.com/elektromobilitaet-gewinnt-an-fuersprechern/id-0052720 Mon, 18 Sep 2017 09:51:55 +0000 http://www.car-it.com/?p=52720

Eine Mehrheit der Deutschen spricht sich für die Elektromobilität aus. Bild: Continental

Die Akzeptanz gegenüber der Elektromobilität nimmt zu: Zwei Drittel der Bundesbürger (66 Prozent) haben sich mit dem Gedanken angefreundet, ein Elektroauto zu kaufen. Unter den Jüngeren zwischen 18 und 29 Jahren sind es sogar gut drei Viertel (74 Prozent). Nur 17 Prozent der Deutschen können sich auf keinen Fall vorstellen, ein E-Fahrzeug zu kaufen, so die Ergebnisse einer repräsentativen Bevölkerungsumfrage des Digitalverbands Bitkom.

Nach Angaben der Studienautoren, befürworten mittlerweile sogar 42 Prozent ein Verkaufsverbot von Autos mit Verbrennungsmotor spätestens ab dem Jahr 2050. Jeder Elfte (9 Prozent) wünscht sich das sogar bereits ab 2030. Gut jeder Vierte (28 Prozent) lehnt ein Verkaufsverbot grundsätzlich ab. „Die Autokäufer sind schon weiter als viele Hersteller. Die Nachfrage dreht sich, es fehlt aber weiterhin das Angebot“, sagt Bitkom-Hauptgeschäftsführer Bernhard Rohleder.

Als Roadblocks nennen 70 Prozent die fehlenden Verfügbarkeit von Ladestationen, die geringen Reichweite (63 Prozent) und dem zeitaufwändigen Ladevorgang (60 Prozent). Jeder Fünfte (20 Prozent) befürchtet, dass im E-Mobil der Fahrspaß verloren geht. „Wir müssen das Henne-Ei-Problem lösen. Politik, Hersteller und Energieversorger sollten alles dafür tun, damit die Infrastruktur für E-Mobilität in Deutschland geschaffen wird“, so Rohleder. „Noch hat Deutschland die Chance, bei der E-Mobilität Vorreiter zu werden.“

Aktuell befürchten vier von zehn Bundesbürgern (39 Prozent), dass die deutsche Automobilindustrie die Wende hin zu Elektroautos verpasst. Zugleich sind sich 44 Prozent sicher, dass sich bereits bis 2030 die Marktanteile der heute bekannten Autohersteller durch Elektroautos massiv verschoben haben werden.

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carIT unterwegs auf der IAA 2017 http://www.car-it.com/carit-unterwegs-auf-der-iaa-2017/id-0052710 Fri, 15 Sep 2017 12:02:35 +0000 http://www.car-it.com/?p=52710

Die Autoindustrie steht am Scheideweg: Wem gelingt der Sprung zur Mobilität der Zukunft, wer kann sich einen Teil der neuen Mobilitätsdividende sichern? Autohersteller, Zulieferer und andere Mobilitäts-Player zeigen auf der Internationalen Automobilausstellung (IAA) in Frankfurt ihre Ansätze, um eine Branche von Grund auf neu aufzustellen. Zentrale Themen dieses Wandels sind Elektromobilität, autonomes Fahren und Vernetzung. carIT war auf der Automesse unterwegs und hat bei einigen Akteuren nachgefragt.

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Google offenbar vor Einstieg bei Lyft http://www.car-it.com/google-offenbar-vor-einstieg-bei-lyft/id-0052706 Fri, 15 Sep 2017 11:01:30 +0000 http://www.car-it.com/?p=52706

Die Google-Mutter Alphabet plant offenbar den Einstieg beim Fahrtenvermittler Lyft. Bild: Lyft

Die Google-Mutter Alphabet will laut Medienberichten groß beim Uber-Konkurrenten Lyft einsteigen. Es könne um einen Betrag von einer Milliarde Dollar gehen, schrieben der Finanzdienst Bloomberg und das „Wall Street Journal“ in der Nacht zum Freitag. Ein solcher Deal würde die Fronten in dem Mobilitätsgeschäft noch einmal verschieben: Alphabet ist auch ein bedeutender Investor bei Uber – streitet mit dem bekanntesten Fahrdienst-Vermittler aber zugleich vor Gericht um Roboterwagen-Technologie.

Alphabet wäre nicht der erste Investor, der versucht, sich Anteile an mehreren Fahrdienst-Anbietern zu sichern. So ist der japanische Technologie-Konzern Softbank bereits an mehreren Uber-Konkurrenten beteiligt. Jetzt will die Firma dem „Wall Street Journal“ zufolge auch bis zu 22 Prozent an Uber erwerben und dafür rund zehn Milliarden Dollar in die Hand nehmen. Im Gespräch sei eine Auktion, bei der Softbank Anteile heutiger Investoren kaufen könnte, hieß es.

Das wäre zwar die bisher größte Einzelinvestition in ein Start-up. Für Uber, das in früheren Finanzierungsrunden bereits mit bis zu 69 Milliarden Dollar bewertet wurde, würde das aber einen deutlichen Preisabschlag bedeuten. Einige Investoren sorgten sich deshalb, dass dies den anvisierten Börsengang erschweren könnte. Zugleich war Uber zuletzt immer wieder von Skandalen erschüttert worden, die sich auch auf das Ansehen des Dienstes bei den Kunden auswirkten. Und einige Uber-Investoren argumentierten, dass Softbank das Geld sonst in Rivalen stecken könnte.

dpa

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IBM beteiligt sich an Zahlungsdienst Car eWallet http://www.car-it.com/ibm-beteiligt-sich-an-zahlungsdienst-car-ewallet/id-0052696 Fri, 15 Sep 2017 10:40:26 +0000 http://www.car-it.com/?p=52696

Der digitale Agent Car eWallet soll Zahlungsvorgänge in autonomen Fahrzeugen erleichtern. Bild: ZF

Zulieferer ZF, die Schweizer Großbank UBS und der IT-Dienstleister IBM stellen künftig gemeinsam die neue Automotive-Transaktionsplattform Car eWallet bereit. Das System beruht auf der Blockchain-Technologie von IBM und soll künftig die Nutzung von Services rund um autonome Fahrzeuge erleichtern.

Car eWallet ist ein digitaler Assistent im Auto, der bezahlen und Zahlungen entgegennehmen kann. Der Dienst ermöglicht es, die Informationen jedes Teilnehmers im Netzwerk in einem Datensatz zu synchronisieren. Gleichzeitig stellt er sicher, dass jeder Nutzer nur zu den Informationen Zugang hat, die er sehen und nutzen darf.

„Die Welt der Mobilität entwickelt sich rapide. Selbstfahrende Fahrzeuge, Elektroautos und neue Mobilitätsdienstleistungen sind von visionären Konzepten zur Realität geworden. Zeiten großer Veränderung erfordern Transformationslösungen“, sagt Dirk Wollschläger, IBM General Manager Global Automotive Industry.

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Innogy baut 1.245 neue Ladesäulen auf http://www.car-it.com/innogy-baut-1-245-neue-ladesaeulen-auf/id-0052679 Fri, 15 Sep 2017 07:38:37 +0000 http://www.car-it.com/?p=52679

Das BMVI fördert den Netzbetreiber Innogy beim Bau von 1.245 neuen Ladesäulen für E-Autos. Bild: Innogy

Der Essener Energiekonzern Innogy baut mit staatlicher Förderung sein Stromtankstellennetz aus. Das Bundesverkehrsministerium habe gut drei Millionen Euro für 1.245 neue Stromladesäulen genehmigt, teilte das Unternehmen mit. Sie sollen insgesamt knapp acht Millionen Euro kosten und vor allem in Essen, Mülheim und Dorsten sowie in Niedersachsen, Schleswig-Holstein und Rheinland-Pfalz errichtet werden. Das Unternehmen bezeichnet sich als Marktführer bei Ladesäulen und hat mit 150 Stadtwerken zusammen ein bundesweites Ladenetz aufgebaut.

„Wir freuen uns, dass auch die Politik dieses große Infrastrukturprojekt engagiert vorantreibt. Der Ausbau des Ladenetzes ist die zentrale Voraussetzung für den Erfolg der Elektromobilität. Wir als innogy werden den Ausbau der Elektromobilität in Deutschland deshalb auch weiterhin an vorderster Stelle vorantreiben“, erklärt Hildegard Müller, Vorstand Netz & Infrastruktur der Innogy SE.

Weitere Fördergelder für Stromladesäulen sind bereits angekündigt: Bundesverkehrsminister Alexander Dobrindt (CSU) plant ein neues Förderprogramm für bis zu 12.000 Normal- und 1.000 Schnellladepunkte, wie die „Passauer Neue Presse“ vor Kurzem berichtet hatte.

dpa/red

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Digitalservices versprechen Milliardenumsatz http://www.car-it.com/digitalservices-versprechen-milliardenumsatz/id-0052686 Fri, 15 Sep 2017 06:47:50 +0000 http://www.car-it.com/?p=52686

Neue digitale Geschäftsmodelle erweisen sich für Mobility-Unternehmen künftig als Goldgrube. Bild: Volvo

Neue digitale Geschäftsmodelle in der Autoindustrie werden bis 2030 Umsatzpotentiale in Höhe von 576 Milliarden Euro pro Jahr eröffnen, so eine Studie des Beratungsunternehmens Accenture. Besonders vielversprechend sei der Markt für Carsharing und Mobility on Demand mit einer potentiellen Größe von 344 Milliarden Euro gefolgt von Services rund um das Connected Car mit rund 119 Milliarden Euro. Relevant seien zudem die Monetarisierung von Fahrzeugdaten (57 Milliarden Euro), der Aufbau von digitalen Ökosystemen rund um Mobilität (32 Milliarden Euro) und das autonome Fahren (26 Milliarden Euro).

Für Autounternehmen, die frühzeitig in den Aufbau solcher Angebote investieren, sehen die Studienautoren große Wachstumschancen. Dafür sei jedoch eine stärkere Fokussierung auf die Kundenbedürfnisse, mehr Geschwindigkeit in der Entwicklung und der Einsatz neuer Technologien für den wirtschaftlichen Betrieb der Angebote nötig. Zudem bedürfe es Kooperationen mit anderen Unternehmen und Wettbewerbern, um eine möglichst große Kunden- wie auch Datenbasis für die neuen Dienste aufzubauen.

„Das Zusammenspiel von Car-Sharing, autonomem Fahren und Elektromobilität werden dem jungen Geschäft mit „Mobility-as-a-Service“-Diensten zum Durchbruch verhelfen: Wenn alle drei Technologien Serienreife erreichen, verschmelzen Car-Sharing und Ride-Hailing zu einem Riesenmarkt – und ein Großteil der Autos auf unseren Straßen werden künftig geteilt genutzt. Das macht es für Kunden erheblich einfacher, in Zukunft gefahrene Kilometer anstelle eines eigenen Autos zu kaufen“, erklärt Studienautor Andreas Gissler, Leiter Automotive bei Accenture.

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Connected Services sind Vertrauenssache http://www.car-it.com/connected-services-sind-vertrauenssache/id-0052676 Fri, 15 Sep 2017 06:24:13 +0000 http://www.car-it.com/?p=52676

Das Vertrauen von Kunden ist bei vernetzten Services ein unerlässlicher Erfolgsfaktor. Bild: Here

Hiesige Autobauer genießen im Vergleich zur internationalen Konkurrenz ein deutlich höheres Vertrauen bezüglich des Umgangs mit persönlichen Daten unter europäischen Kunden, so das Ergebnis einer Studie des Beratungsunternehmens Deloitte, für die Personen in Deutschland, Großbritannien, Frankreich, Spanien und Italien befragt wurden. Während nahezu die Hälfte der Studienteilnehmer die OEMs aus Europa als vertrauenswürdig einstuft, beträgt der entsprechende Wert für US-Autobauer nur rund 30 Prozent.

Für Automobilhersteller gelte es jetzt, diesen Startvorteil im stark wachsenden Markt für Connected Car Services zu nutzen, so die Studienautoren. Alleine bis 2021 sei hier ein Marktwachstum auf das Elffache des jetzigen Volumens zu rechnen – von 62 Millionen Euro im Jahr 2016 auf schätzungsweise 715 Millionen Euro. Damit übertreffe Europa sowohl die USA als auch China. Um hier erfolgreich zu sein, müssen die Autohersteller den Kundenwunsch nach Datensicherheit achten, der für zwei Drittel der Befragten ein entscheidendes Kaufkriterium darstellt. Bereits heute nutzt über die Hälfte der Befragten vernetzte Fahrzeugdienste oder plant, sie in jedem Fall beim nächsten Auto in Anspruch zu nehmen. Unter den Studienteilnehmern sind vor allem Sicherheits- und Effizienzfeatures beliebt.

In Sachen Datenschutz sehen die Befragten vor allem die Autohersteller (51 Prozent) und die Politik (31 Prozent) in der Pflicht. Vertrauensbildend wirken der Studie zufolge klare und verbindliche Zusicherungen von Anbietern (63 Prozent) und eine transparente Kommunikation (48 Prozent). Zudem haben für 83 Prozent die europäischen Datenschutz-Standards eine entscheidende Funktion – wobei nur ein Viertel die konkreten Inhalte der neuen EU-Datenschutzgrundverordnung genau kennt.

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ZF und BAIC vereinbaren Joint Venture http://www.car-it.com/zf-und-baic-vereinbaren-joint-venture/id-0052680 Fri, 15 Sep 2017 05:00:22 +0000 http://www.car-it.com/?p=52680

ZF wird gemeinsam mit BHAP Bauteile für Elektroautos in China fertigen. Bild: ZF

Der Automobilzulieferer ZF hat mit BHAP, einer Tochterfirma des chinesischen Automobilkonzerns BAIC ein Gemeinschaftsunternehmen vereinbart. Ziel des geplanten Joint Ventures ist die Komponentenfertigung für Elektromobilität in China. Bereits seit drei Jahren arbeiten die Friedrichshafener mit der BAIC-Gruppe zusammen. Mit 22 Prozent am Konzernumsatz zählt die Region Asien-Pazifik zu den wichtigsten Märkten des Zulieferers.

„China ist der größte und dynamischste Markt für die Elektromobilität – das Reich der Mitte spielt eine Schlüsselrolle bei der raschen Verbreitung dieser zukunftsträchtigen Antriebstechnologie“, erklärt ZF-Produktionsvorstand Michael Hankel. Auch BHAP-Vorsitzende Han Yonggui ist von der Zusammenarbeit überzeugt: „Das Know-how von ZF unter anderem in der konventionellen wie auch elektrischen Antriebstechnologie überzeugt uns, dass wir mit diesem Partner im Markt der Elektromobilität künftig eine noch bedeutsamere Rolle spielen werden.“

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