carIT http://www.car-it.com News & Fakten rund um den Megatrend Mobilität 3.0: Connected Car, autonomes Fahren, Infotainment Fri, 28 Jul 2017 06:43:39 +0000 de-DE hourly 1 https://wordpress.org/?v=4.7.5 Dieselskandal trifft auch Porsche http://www.car-it.com/dieselskandal-trifft-auch-porsche/id-0051788 Fri, 28 Jul 2017 06:43:39 +0000 http://www.car-it.com/?p=51788

Auch im Porsche Cayenne sollen illegale Abschalteinrichtungen eingesetzt worden sein. Bild: Porsche

Erst Volkswagen, dann Audi, nun Porsche: Auch beim Geländewagen Cayenne ist eine illegale Abschalttechnik bei der Abgasreinigung aufgetaucht. Das hat nun sogar Folgen für die Produktion weiterer Fahrzeuge.

Wegen der Entdeckung einer illegalen Abgas-Software muss Porsche weitere Diesel-Auslieferungen des Geländewagens Cayenne stoppen. Für den Typ Cayenne 3.0 TDI wurde ein Zulassungsverbot verhängt, wie Bundesverkehrsminister Alexander Dobrindt (CSU) am Donnerstag in Berlin sagte. Europaweit müssen außerdem 22 000 schon zugelassene Wagen in einem Pflicht-Rückruf nachgebessert werden, davon 7500 in Deutschland. Bei amtlichen Tests wurde eine Technik festgestellt, die erkennt, dass der Wagen auf einem Abgas-Prüfstand steht – ansonsten ist der Schadstoffausstoß aber deutlich höher.

Auf dem Prüfstand sei eine „Aufwärmstrategie“ angesprungen, die im realen Verkehr nicht aktiviert werde, erläuterte Dobrindt. Mit aktiver Funktion habe der Ausstoß von Stickoxid (NOx) im Labor 54,9 Milligramm betragen, bei deaktivierter Funktion bis zu 138,55 Milligramm. Zusammen mit anderen Bedingungen habe das Fahrzeug die Testsituation erkannt. Dazu habe gehört, dass Wagen üblicherweise „händisch“ auf einen Prüfstand gebracht würden. Die Kombination sei sehr komplex und „nicht sehr leicht ersichtlich“ gewesen. Sie werde als unzulässige Abschalteinrichtung der Abgasreinigung eingestuft.

Porsche betonte, man habe sich mit den Erkenntnissen selbst beim Kraftfahrt-Bundesamt (KBA) gemeldet. Porsche hat bei internen Untersuchungen Unregelmäßigkeiten in der Motorsteuerungs-Software festgestellt und diese aktiv dem KBA dargelegt“, teilte die VW-Tochter in Stuttgart mit. Nachgegangen werden soll zudem einem Verdacht, dass beim VW Touareg eine gleiche Wirkung bestehen könnte, wie Dobrindt sagte. Auch Volkswagen kündigte dies an.

Dobrindt sagte, es gebe keine Erklärung, warum sich diese Software in dem Cayenne-Modell der Emissionsklasse Euro 6 befinde: „Diese Fahrzeuge sind mit moderner Abgasreinigungstechnik ausgestattet.“ Sie seien daher eigentlich in der Lage, die Grenzwerte einzuhalten. Da die Zulassung des Fahrzeugtyps in Luxemburg erteilt wurde, will das Verkehrsministerium nun gemeinsam mit dem EU-Partner vorgehen. Die Emissions-Genehmigung hatte das deutsche KBA erteilt.

Porsche verwendet für die Diesel-Variante des Cayenne Motoren der VW-Konzernschwester Audi. Dort hatten Tests ebenfalls eine unzulässige Abgas-Einrichtung bei einigen Modellen ans Licht gebracht. Auch Audi hatte betont, sich selbst bei den Behörden gemeldet zu haben. Audi muss 24 000 Fahrzeuge zurückrufen. Das Unternehmen bestätigte, dass die betroffenen Cayenne von Audi zugelieferte Motoren haben.

Im Zuge der Abgas-Affäre war Porsche zuletzt auch stärker ins Visier der Stuttgarter Staatsanwaltschaft geraten. Die Behörde nahm vor rund zweieinhalb Wochen Ermittlungen wegen einer möglichen Manipulation der Abgasnachbehandlung an Diesel-Fahrzeugen auf. Sie richten sich gegen unbekannte Mitarbeiter des Autobauers und eines amerikanischen Tochterunternehmens.

Es werde der Vorwurf des Betrugs und der strafbaren Werbung geprüft. Nähere Angaben machte die Staatsanwaltschaft zunächst nicht. Sie hatte im April 2016 Vorermittlungen aufgenommen.

dpa

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Continental mit vier Wettbewerben auf der IAA http://www.car-it.com/continental-mit-vier-wettbewerben-auf-der-iaa/id-0051780 Thu, 27 Jul 2017 11:30:48 +0000 http://www.car-it.com/?p=51780

Continental sucht im Rahmen der IAA Lösungen rund um die Mobilität der Zukunft. Bild: Continental

Continental wird im Rahmen der diesjährigen IAA gleich vier Programmierwettbewerbe veranstalten. Unter dem Motto „Turn Fiction into Science“ ruft der Technologiekonzern Studierende, Absolventen und Professionals aus den Bereichen IT, Softwareentwicklung und Elektrotechnik dazu auf, neue Lösungen rund um die Mobilität der Zukunft zu entwickeln. 

Gemeinsam mit Experten von Continental treten die Teilnehmer in kleinen Teams gegeneinander an und entwickeln Ideen und neue Ansätze zu Fragestellungen rund um Elektrifizierung und Vernetzung. Die Ergebnisse werden im Anschluss einer Jury vorgestellt, die aus allen Ideen die innovativsten Vorschläge prämiert.

„Wir möchten zeigen, was es bedeutet, an Mobilitätsthemen der Zukunft zu arbeiten. Junge Talente können sich bei uns aktiv einbringen und eigene, visionäre Ideen zum Leben erwecken“, erklärt Personalvorstand Ariane Reinhart im Vorfeld der IAA.

Beim Wettbewerb „Connecting Minds“ dreht sich alles um die zukünftige Zusammenarbeit im virtuellen Raum. Bei der „Smart Paradise Challenge“ erarbeiten die Teilnehmer neue Ansätze und Lösungen für eine intelligente und ressourcenschonende Zukunft. Beim „continental.cloud Hackathon“ werden benutzerorientierte Services entwickelt und programmiert, im Rahmen der „Powertrain Challenge“ arbeiten die Teilnehmer hingegen gemeinsam an der Reichweitenoptimierung eines elektrischen Antriebsstrangs.

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Auto bleibt im Zentrum der Mobilität http://www.car-it.com/auto-bleibt-zentrum-im-der-mobilitaet/id-0051771 Thu, 27 Jul 2017 09:52:25 +0000 http://www.car-it.com/?p=51771

Laut einer ADAC-Befragung möchten die Deutschen auch in Zukunft kaum auf das eigene Fahrzeug verzichten. Bild: Bosch

Knapp die Hälfte der deutschen Bevölkerung spricht sich für mehr Umweltschutz bei Verkehr und Mobilität aus, das eigene Verhalten ändern möchte jedoch kaum jemand. Dies geht aus einer repräsentativen Studie des ADAC hervor. Neben einer Verbesserung des Umweltschutzes fordern die Mobilisten vor allem eine bessere Infrastruktur und eine sinnvollere Vernetzung verschiedener Mobilitätsträger. Bedarf bestehe vor allem im ländlichen Raum.

62 Prozent der Befragten gehen dennoch davon aus, dass sie das eigene Auto 2022 noch im gleichen Maße wie heute nutzen werden, 17 Prozent rechnen sogar mit einer höheren Nutzungsrate. 55 Prozent können sich nicht vorstellen, in den nächsten fünf Jahren auf ihren Pkw zu verzichten. „Das Mobilitätsbedürfnis der Menschen ist ungebrochen und gleichzeitig wollen sie die Umwelt möglichst wenig beeinträchtigt sehen“, bewertet Ulrich Klaus Becker, ADAC Vizepräsident für Verkehr. „Für eine umweltschonende Mobilität sind die Vernetzung der Verkehrsträger sowie der Einsatz digitaler Technologien und alternativer Antriebe entscheidend. Hier sind Politik und Industrie mit innovativen und zukunftsfähigen Konzepten gefragt“. Für nachhaltige Mobilitätslösungen sei ein Mix aus sauberen Autos, attraktiven Nahverkehrsangeboten, mehr Radverkehr und intelligenten Sharing-Angeboten unerlässlich.

 

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Here-Navigation setzt auf Fahrzeugsensorik http://www.car-it.com/here-navigation-setzt-auf-fahrzeugsensorik/id-0051765 Wed, 26 Jul 2017 12:17:01 +0000 http://www.car-it.com/?p=51765

Mit Hilfe von Fahrzeugsensorik möchte der Kartendienst Here die Navigation verbessern. Bild: Here

Der Kartendienst Here hat die Einführung der neuen Generation des eigenen Dienstes für Echtzeitverkehrsinformationen angekündigt. Erstmals sollen dabei Echtzeit-Sensordaten von BMW-, Audi- und Mercedes-Benz-Fahrzeugen sowie GPS-basierte Verkehrsflussdaten in den Service integriert werden. Dies solle, so der Kartendienst, die Navigation für den Benutzer aktueller und präziser gestalten. Bis dato basierte der Dienst auf Milliarden von täglich erfassten GPS-basierten Verkehrsflussdaten und über 100 verschiedenen Quellen zum Verkehrsfluss und zu dessen Störungen.

Die neue Version von Here Real-Time Traffic deckt mehr als 60 Länder ab, in rund der Hälfte werden Informationen zu Störfällen und Warnungen vor Stauenden angeboten. Zur Bereitstellung der Funktion setzt der Kartendienst unter anderem auf Sensordaten, die auf harte Bremsmanöver hinweisen. „Dies ist weltweit der erste Verkehrsdienst, der reichhaltige Fahrzeugsensordaten von miteinander im Wettbewerb stehenden Automarken verbindet“, sagte Ralf Herrtwich, Senior Vice President Automotive bei Here Technologies. „Während der Dienst es Fahrern bereits heute ermöglicht, fundierte Entscheidungen hinter dem Steuer zu treffen, bringt er uns auch der Realisierung unserer Vision von einer digitalen Repräsentation des Straßennetzes in Echtzeit näher. Diese ist sowohl für Fahrzeugassistenzsysteme als auch für das autonome Fahren notwendig.“

Nach der Integration der Fahrzeuge der Marken Audi, BMW und Mercedes-Benz sei für 2018 und darüber hinaus mit „einem weiteren Anstieg der Flottengröße zu rechnen“, so die Mitteilung des Kartendienstes. Dies lässt sich durchaus als Hinweis auf neue Partnerunternehmen verstehen, Medienberichten zufolge stehen Continental und Ford kurz vor einem Einstieg bei Here.

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Großbritannien will Verbrenner verbieten http://www.car-it.com/grossbritannien-will-verbrenner-verbieten/id-0051756 Wed, 26 Jul 2017 11:51:55 +0000 http://www.car-it.com/?p=51756

In Großbritannien sollen ab 2040 nur noch Elektroautos die Straßen bevölkern. Bild: BMW

Großbritannien plant ein Verkaufsverbot von Diesel- und Benzinautos ab dem Jahr 2040. Das bestätigte Umweltminister Michael Gove am Mittwoch in London. Diesel- und Benzinfahrzeuge verursachten Gesundheitsprobleme und schadeten dem Klima, sagte Gove dem Sender BBC. „Die Konservativen haben in ihrem Manifest versprochen, dass keine Diesel- oder Benzinfahrzeuge bis 2050 mehr auf unseren Straßen sind.“ Auch Frankreich hatte kürzlich erklärt, den Verkauf von Verbrennungsmotoren bis 2040 einzustellen.

In Großbritannien fallen Hybridautos Medien zufolge ebenfalls unter das Verbot. Solche Fahrzeuge sind neben einem Elektro- auch mit einem Benzin- oder Dieselmotor ausgestattet. Noch an diesem Mittwoch wollte die Regierung ihre Pläne ausführlicher vorstellen. Besonders London leidet unter schlechter Luft. Dort wurde die jährliche Luftverschmutzungsgrenze der EU in diesem Jahr schon am 5. Januar überschritten. Der Bürgermeister der Stadt, Sadiq Khan, sagte damals: „Die Luft in London ist ein Killer.“ Eine Folge sei Asthma bei Kindern. Die Regierung geht von etwa 40 000 vorzeitigen jährlichen Todesfällen im Land aufgrund der Luftverschmutzung aus.

Bei Verbrennungsprozessen in Motoren entstehen unter anderem gesundheitsschädliche Stickoxide wie etwa N02. Sie können zum Beispiel Herz und Kreislauf beeinträchtigen. In Deutschland kämpft vor allem Stuttgart mit den Feinstaubbelastungen. Angesichts der britischen Pläne sehen sich die Grünen in ihrem Ziel bestätigt, in Deutschland ab 2030 nur noch abgasfreie Autos neu zuzulassen – damit stehen sie unter den Parteien bislang alleine da. „Während andere Länder wie Großbritannien aus dem fossilen Verbrennungsmotor aussteigen, versuchen CDU/CSU und SPD einen Schutzzaun um eine veraltete Technologie zu ziehen und so die Hersteller vom Innovationsdruck abzuschirmen“, kritisierte Grünen-Chef Cem Özdemir. Die Zukunft der deutschen Autobranche mit 800 000 Arbeitsplätzen stehe auf dem Spiel.

Greenpeace nutzte die Entscheidung der Briten ebenfalls für Kritik an der Bundesregierung: Sie grabe sich „gemeinsam mit der Branche ein und träumt weiter den Traum vom sauberen Diesel“, sagte Verkehrsexperte Tobias Austrup. Die Umweltschutzorganisation fordert einen Ausstieg aus dem Verbrenner sogar schon bis 2025.

Frankreich kämpft mit dem Verkaufsstopp für Verbrennungsmotoren vor allem gegen die Erderwärmung: Nach der Abkehr der USA vom Pariser Klimaabkommen will Frankreich seine eigenen Ziele verschärfen. Es soll CO2-neutral bis 2050 werden. Das bedeutet: Es wird nur so viel klimaschädliches Treibhausgas Kohlendioxid ausgestoßen wie gleichzeitig etwa durch Wälder aus der Atmosphäre geholt werden kann. Andere Länder setzen ebenfalls auf emissionsfreie Neufahrzeuge, etwa Norwegen ab 2025. Indien will ab 2030 nur Elektroautos neu zulassen.

dpa

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Indien möchte keine autonomen Fahrzeuge http://www.car-it.com/indien-moechte-keine-autonomen-fahrzeuge/id-0051755 Wed, 26 Jul 2017 11:49:54 +0000 http://www.car-it.com/?p=51755

Indien solle bei der Einführung autonomer Fahrzeuge außen vor bleiben, so die Forderung des Verkehrsministers Nitik Gadkari.

Der indische Verkehrsminister Nitik Gadkari hat hat die Aussage getroffen, der Staat werde keine autonomen Fahrzeuge zulassen, so ein Bericht der örtlichen Hindustan Times. „Wir werden keine Technologie erlauben, die Jobs vernichtet. In einem Land mit Arbeitslosigkeit kann man keine Technologie einsetzen, die den Menschen ihre Arbeitsplätze wegnimmt“, so Gadkari.

Derzeit bestehe in Indien ein Bedarf an 2,2 Millionen kommerziellen Fahrern, so der indische Verkehrsminister. Man plane zu diesem Zweck die Eröffnung von 100 Trainingszentren im gesamten Land. Eine halbe Million Menschen werden so in den kommenden fünf Jahren entsprechende Arbeitsplätze aufnehmen können.

Ein dem indischen Parlament vorliegender Gesetzesentwurf sehe jedoch die Option vor, bestimmte autonome Fahrfunktionen zu nutzen, so der Bericht der Hindustan Times. Dies solle dazu führen, Innovationen zu fördern und die Entwicklung entsprechender Fahrzeuge zu ermöglichen.

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Das Auto bleibt des Kunden Liebling http://www.car-it.com/das-auto-bleibt-des-kunden-liebling/id-0051748 Wed, 26 Jul 2017 11:31:32 +0000 http://www.car-it.com/?p=51748

Carsharing könnte in Zukunft an Bedeutung gewinnen. Bild: Claus Dick

Das Auto bleibt auch in naher Zukunft das zentrale Element der individuellen Fortbewegung. Davon sind rund 90 Prozent der von IBM in einer Studie befragten Autokunden überzeugt. Damit bleibt der fahrbare Untersatz weiter von hohem Interesse, auch wenn es nicht mehr in jedem Fall das eigene Auto sein muss. So erwarten deutsche Konsumenten über 35 Jahre, dass die Nutzung von Carsharing und Mitfahr-Angeboten bis 2025 sechs Mal höher sein wird als heute. Zudem gehen die Befragten davon aus, dass bis dahin der Gebrauch des eigenen Fahrzeugs als wichtigstes Fortbewegungsmittel um 23 Prozent zurückgehen wird, so ein weiteres Ergebnis der Studie.

Dieses optimistische Bild steht im Kontrast zur momentanen Situation des Carsahrings. Eine aktuelle b4p-Studie schreibt dem Autoteilen als Mobilitätskonzept nur geringe Popularitätswerte zu. Ein Zustand, der sich in den kommenden Jahrzehnten jedoch schnell ändern kann.

„Gegenüber den Verbrauchern in noch jungen, aufstrebenden Industrienationen sind die Verbraucher in reifen Märkten wie Deutschland vergleichsweise abwartender, wenn es um die Akzeptanz neuer mobiler Konzepte und Lösungen geht“, sagt Alexander Scheidt, Partner in der Unternehmensberatung von IBM im Bereich Automotive. Sie verließen sich lieber auf das, was sie kennen und schätzen gelernt haben und für sie von Nutzen ist, als auf potenzielle Vorteile, die ihnen neue Technologien versprechen, so Scheidt. 

Wesentlich offener zeigen sich Konsumenten gegenüber der Preisgabe persönlicher Daten, wenn sie Nutzen darin sehen. Das zeige sich, so die Studienautoren, vor allem im Bereich „Co-Creation“, also die Zusammenarbeit mit Herstellern, um neue Produkte und Geschäftsmodelle zu entwickeln. So sind laut der IBM-Untersuchung immerhin 28 Prozent der Befragten sehr daran interessiert, ihre Ideen und Vorstellungen einzubringen, um Fahrzeuge und mobile Services stärker auf ihre persönlichen Bedürfnisse abzustimmen. Dabei ginge es um digitale Services als auch um das Thema Online-Fahrzeugkauf

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Conti bringt neue Kamera-Plattform http://www.car-it.com/conti-bringt-neue-kamera-plattform/id-0051743 Tue, 25 Jul 2017 12:56:00 +0000 http://www.car-it.com/?p=51743

Die neue Kamera-Plattform ist ausgelegt auf die Anforderungen des automatisierten Fahrens. Bild: Continental

Continental bringt mit der MFC 500 eine modulare, skalierbare und vernetzte Kamera-Plattform auf den Markt, die unter anderem auf die Anforderungen des automatisierten Fahrens ausgelegt ist. Die „Multi Function Camera“ soll alle Kamera-Aufgaben und Fahrzeug-Architekturen bedienen können, heißt es aus Contis Division Chassis & Safety. 

Contis neues „wachsame Auge“ verfügt über eine Bildauflösung von einem bis zu acht Megapixeln und einem erhöhten Öffnungswinkel von bis zu 125 Grad, um auftauchende Objekte im Straßenverkehr früher erkennen zu können. Durch einen modularen Ansatz sollen Umfelderkennung und Fahrfunktionen wahlweise in der MFC 500 integriert oder in einem separaten Steuergerät beheimatet sein. 

„Der Einsatz von Multi-Kamera-Systemen und 360-Grad-Umfelderkennung ist essentiell für die Realisierung des automatisierten Fahrens“, erläutert Sascha Semmler, Leiter Programm-Management Kamera des Geschäftsbereichs Fahrerassistenzsysteme. „Hierbei greifen wir auf Komponenten unseres Baukastens zurück, die sich sowohl für das assistierte und automatisierte Fahren als auch für Surround View einsetzen lassen.“

Neben den klassischen Computer Vision-Verfahren können bei der Multifunktionskamera neuronale Netze zum Einsatz kommen, die sich entsprechend der zur Verfügung stehenden Hardware skalieren ließen, so Conti. Dabei sollen Deep Learning-Algorithmen die optische Objekterkennung und den Dialog zwischen Menschen und Maschinen künftig verbessern.

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Mercedes-Benz startet Digital Challenge http://www.car-it.com/mercedes-benz-startet-digital-challenge/id-0051738 Tue, 25 Jul 2017 11:25:53 +0000 http://www.car-it.com/?p=51738

Daimler startet die Mercedes-Benz Digital Challenge und sucht neue Ideen rund um Dienste und Apps für das Auto. Bild: Daimler

Programmierwettbewerbe in der Autobranche liegen im Trend. Erst vor wenigen Tagen hat Audi seinen bereits dritten Hackathon abgeschlossen. Auch Daimler hat bereits mehrfach junge Coder ermutigt, Ideen rund um die Trendthemen der Branche zu entwickeln. Nun starten die Stuttgarter mit der Mercedes-Benz Digital Challenge das nächste Programm. 

Die Digital Challenge ist allerdings nicht wie ein klassischer Hackathon angelegt: Interessierte Teilnehmer können sich für den Wettbewerb anmelden und haben dann acht Wochen Zeit, neue Services oder Apps rund um das Fahrzeug zu entwickeln.

Mercedes-Benz stellt dafür mehr als 80 APIs, mobile SDKs und einen Fahrzeugemulator zur Verfügung. Die Schnittstellen umfassen verschiedenste Themen, etwa den digitalen Schlüssel, Points of Interest oder das Parken. 

Die Challenge richtet sich an verschiedenste Programmierer oder Startups aus dem Bereich Software-Entwicklung. Dem Erstplatzierten winken sowohl 15.000 Euro Preisgeld als auch ein gemeinsamer Auftritt mit Daimler auf dem Web Summit in Lissabon Ende des Jahres. Auch die Projekte der Zweit- und Drittplatzierten könnten nach dem Wettbewerb weiterverfolgt werden, heißt es. 

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Geringes Interesse an Carsharing http://www.car-it.com/geringes-interesse-an-carsharing/id-0051733 Tue, 25 Jul 2017 10:03:25 +0000 http://www.car-it.com/?p=51733

Nur rund zwei Prozent aller Führerscheinbesitzer in Deutschland haben bereits Carsharing-Erfahrung, zum regelmäßigen Nutzerkreis zählen nur 0,3 Prozent. Bild: Ford

Nur zwei Prozent aller Führerscheinbesitzer in Deutschland haben schon einmal Carsharing-Angebote genutzt oder sind regelmäßige User. Hinzu kommen rund 14 Prozent, die sich vorstellen könnten, Teil von Shared Mobility-Konzepten zu werden. Dabei ist Carsharing primär ein urbanes Konzept: Hier zählen rund 19 Prozent der Autofahrer zum potentiellen Nutzerkreis, während es in Kleinstädten nur knapp 12 Prozent sind. Dies sind Ergebnisse der repräsentativen Studie „best for planning (b4p)“ der Medienhäuser Axel Springer SE, Bauer Media Group, Funke Mediengruppe, Gruner + Jahr und Hubert Burda Media.

Acht von zehn Autofahrern lehnen Carsharing hingegen generell ab, während 1,3 Millionen Führerscheinnutzer entsprechende Angebote bereits getestet aber nicht als überzeugend empfunden haben. Insgesamt verfügen 92 Prozent aller Haushalte über ein eigenes Fahrzeug, in jedem vierten Haushalt existiert sogar ein Zweitwagen.

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