Mindestens 1 500 zusätzliche Software-Entwickler will der Autozulieferer Continental bis 2015 einstellen – derzeit sind es schon 10 000.
Gesucht wird für Entwicklungsteams in fast 80 Standorten in 23 Ländern. Software ist ,,der Schlüssel für sichere, energiesparende, komfortable und dabei preiswerte Fahrzeuge weltweit“, so Helmut Matschi, Mitglied des Vorstands der Continental AG und Leiter der Division Interior.
Für Softwareprojekte für Infotainmentsysteme im Innenraum gelten andere Anforderungenalsl bei der Entwicklung von Motor- und Getriebesteuergeräten. In Zukunft kommt es bei Software für Infotainmentsysteme immer stärker auf die schnelle Adaption von Trends aus der Unterhaltungsindustrie an. Ganz anders die Ansprüche im Antriebsstrang: Die aktuelle Generation der Motorsteuerung EMS 3 setzt auf extrem schnell operierende Software, die optimale Einstellungen für den Verbrennungsvorgang liefert.
„Wir wollen jene Dinge im Bereich von Software und Hardware standardisieren, die bei der Fahrzeug- oder Markendifferenzierung keine Relevanz haben. All jene Bereiche, in denen der Fahrzeughersteller sich von seinen Wettbewerbern deutlich absetzen kann, werden natürlich spezifisch für den Hersteller individualisiert“, betont Helmut Matschi.
Beonders stark wächst die Bedeutung der Software im Bereich der Mensch-Maschine-Schnittstelle (HMI), ein Wachstumsfeld auch bei Continental. Die digitalen Anzeigen im Kombi-Instrument aber auch in der Mittelkonsole werden kontinuierlich größer und bieten größere Flexibilität in den Anzeigemöglichkeiten.

