ADAC: Alternative Antriebe nicht nah genug am Verbraucher

Anlässlich des gestern in Berlin durchgeführten Symposiums „Mobilität der Zukunft“ hat ADAC-Präsident Peter Meyer die Tatsache beklagt, dass alternative Antriebsformen nach wie vor nicht beim Verbraucher angekommen sein. Als Grund hierfür nennt Meyer die fehlende Kooperation zwischen den beteiligten Herstellern,  denen es nicht gelungen sei, “ein gemeinsames Gebäude zu schaffen, in dem sie, aufeinander abgestimmt, die Zukunft planen”.

Vor allem in Ballungsgebieten sieht der Präsident von Deutschlands größtem Automobilclub hohe Potentiale für die Verbreitung der Elektromobilität. Meyer betonte allerdings auch die Relevanz anderer Motorisierungsformen, wie etwa dem Hybrid- oder Erdgasantrieb, die als Brückentechnologien ebenfalls Anerkennung verdient hätte.

Um das geplante Ziel Deutschlands, bis zum Jahr 2020 die Zahl der Unfalltoten um 40% zu senken, erreichen zu können, betonte Meyer außerdem die Relevanz von Car-to-X-Kommunikation und entsprechenden Sicherheitssystemen. Dabei solle allerdings, so der ADAC-Präsident weiter, nicht der Aspekt des Datenschutzes bezüglich individueller Bewegungsdaten vernachlässigt werden.


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