Effizientere Lithium-Ionen-Batterien, neue Batterien auf Lithium-Schwefel-Basis und die Verfügbarkeit von Batterierohstoffen – das sind erste Forschungsschwerpunkte des neuen Helmholtz-Institutes Ulm für Elektrochemische Energiespeicherung (HIU).
In der ersten Aprilhäfte haben vier Wissenschaftler mit der Arbeit begonnen, insgesamt werden in den nächsten Monaten 49 weitere Forscher ihre Arbeit beginnen. Zusätzliche 35 sollen über Drittmittelstellen finanziert werden.
Langlebige Batterien mit mehr Leistung und geringeren Kosten spielen eine zentrale Rolle beim Erfolg von Elektroautos. Sie können außerdem Ökostromüberschüsse speichern. Für ihre Entwicklung haben sich im HIU das Zentrum für Sonnenergie- und Wasserstoff-Forschung Baden-Württemberg (ZSW), das Karlsruher Institut für Technologie (KIT), die Uni Ulm und das Deutsche Zentrum für Luft- und Raumfahrt (DLR) zusammengetan – automotiveIT berichtete.
Wer im weltweiten Forschungswettlauf um die beste Batterie die Nase vorn haben wird, kann sich große Marktanteile sichern. Nach einer Studie der Unternehmensberatung Bain & Company aus dem Jahr 2010 wird bis zum Jahr 2020 weltweit die Hälfte aller neu zugelassenen PKW einen Elektroantrieb haben. Zehn Prozent werden als reine E-Autos unterwegs sein..

